Neues von Boyd

Geschrieben in: News- Januar 12, 2013 Keine Kommentare

Update – 12. Jan. 2013

Hallo – hier meldet sich Boyd! Frauchen hat gemeint, dass ich eigentlich schon groß genug bin, um mich selbst mal zu melden.

Nur – wo soll ich jetzt anfangen? Ich leg‘ einfach mal los, vielleicht stimmt’s mit der Reihenfolge nicht ganz, ist ja wurscht (ahh lecker).

Wobei ich eigentlich noch mehr auf Bananen stehe. Meine Zweibeiner haben schon gemeint, ich würde mich bestimmt zu einem Affen entwickeln, aber bei BANANEN kann ich einfach nicht widerstehen. Komischerweise entschwindet Herrchen manchmal aufs Gästeklo (!!!), um eine Banane selber zu futtern und meint, ich merke es nicht! Dann sitze ich halt einfach dort vor der Tür mit hingebungsvollem Blick – und schon krieg‘ ich auch eine.

Die Abänderung diverser Schuhe habe ich mir so langsam abgewöhnt und meine Dosenöffner können sie hin und wieder schon mal in der Wohnung auf dem Fußboden stehen lassen. Die ganze Zeit standen sie nämlich entweder auf dem Schrank oder auf dem Kachelofen (wenn die wüssten, dass ich da sowieso ohne Probleme hingekommen wäre). Aber ich bin ja nun auch schon ein „großer“ Wolf und da tut man sowas nicht mehr.

Dafür ärgere ich mit Begeisterung weiterhin meine beiden Galgatanten. Vor allem Peggy muss öfters dran glauben. Sich hinter der großen Tanne verstecken und die ahnungslos vorbeilaufende Peggy mit einem Riesensatz und viel Hauwauwau erschrecken, macht unglaublich Spaß. Meistens krieg‘ ich dann aber von Tante Sabia einen gewaltigen Rüffel. Was mich wiederum veranlasst, diese in ihre hübsche weiße Schwanzspitze zu zwicken. Ansonsten haben mich die Mädels hier voll im Griff.

Frauchen ist der absolute Chef, aber ich folge ihr auch gerne. Zusammen auf dem eigens für mich gebauten riesigen Hundebett zu schmusen mach‘ ich am liebsten. Dann liege ich auf dem Rücken, lache herzlich (ich bin am Bauch kitzlig) und knutsche sie, wo ich sie erwischen kann.

Bürsten lasse ich mich mittlerweile auch lieber. Anfangs meinte Frauchen, mich zu bürsten erspare ihr das Fitness-Studio. Ob sie das Hinterherrennen quer durch den ganzen Garten, bewaffnet mit Bürste und Kamm oder die ulkigen Verrenkungen, die sie machen musste, wenn sie mir die Hinterbeine bürsten wollte und ich mich immer gedreht habe, gemeint hat, bleibt mir immer noch ein Rätsel. Jedenfalls stehe ich nun (fast) wie eine Eins (sagt sie!) und wir sind wesentlich schneller fertig.

Jedoch noch schneller schaffe ich es, den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Meistens finde ich irgendwo eine geeignete Stelle, um mich frisch gebürstet und gekämmt, gleich wieder ordentlich zu wälzen. Wenn Herrchen vorher den Rasen gemäht hatte, macht es besonders Sinn. Laut Frauchen bin ich dann richtig irisch grün. Wenn es mit dem Wälzen nicht so richtig geklappt hat und ich immer noch so „richtig super“ – O-Ton Frauchen -aussehe, dann hilft nur noch der Teich. Die Algen am Rand kleiden mich vorzüglich.

Frauchen hat ein paar Bilder dazugelegt, aber ich glaube die, auf denen ich mich so richtig schön finde, leider weggelassen.

So, jetzt muss ich Schluss machen, die Mädels sind in den Garten gesaust – Igel gucken und da muss ich natürlich auch hin. Dieser stachelige Ball hat was.

Bis bald!

Boyds Geschichte erfahren Sie unter „Glück gefunden„.

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