Andor

Geschrieben in: - Juli 17, 2015 2 Kommentare

Update – 1. Jun. 2015 Viele Jahre haben unsere treuen Paten den Grey Andor im Patenhundeprogramm begleitet.

„Dorchen“ hatte so einige Baustellen, die ob seines Alters natürlich nicht gerade besser wurden. Trotzdem hatte er ein sehr gutes Leben und sein Frauchen hat sich rührend um ihn gekümmert. Aber zum Schluss ging es leider einfach nicht mehr und er ist im Kreis seiner Familie eingeschlafen. Wir hoffen, dass es ihm dort, wo er jetzt ist, besser geht und er schmerzfrei über die Wiesen rennen darf.

Vielen lieben Dank an alle Paten, die Andor so lange unterstützt haben.
Update – 26. Aug. 2014 Andor geht es zur Zeit wirklich gut. Zwar bremste er vor drei Tagen mal wieder mit dem Hintern voran (man sieht es auf dem Bild), aber unerschütterlich stand er wieder auf und weiter ging es….

Heute war wieder ein Physiotherapie-Termin, der ihm zwar richtig gut tut, aber auch sehr müde macht, wie man sieht:Update – 7. Jul. 2014

Andor ist sehr fleißig und ist jetzt Dank der Physiotherapie wieder viel besser zurecht.
Die Hinterläufe haben wieder viel mehr Kraft und überhaupt ist wieder viel mehr Körperspannung im Hund.

Da kann man sich auch schon mal ein bißchen bemühen, um noch ein Plätzchen auf der Couch abzubekommen 😉
Update – 15. Jun. 2014 Andor kämpft mal wieder mit den sommerlichen Temperaturen, unter denen er doch sehr leidet.
Den ganzen Tag schläft er im abgedunkelten Schlafzimmer.


Zudem ist er vor ca. drei Wochen beim Laufen schlimm gestürzt und zog sich dabei zahlreiche schmerzhafte Abschürfungen zu. Mittlerweile sind diese gut verheilt, jedoch hat sich die Muskulatur innerhalb kürzester Zeit abgebaut, was den Rüden neben seinem Bandscheibenvorfall und der fortschreitenden Arthrose beim Laufen stark behindert.

Es wurde eine neuerliche Vorstellung bei seinem Physiotherapeuten notwendig, was bedeutet, daß Andor nun abends nach der größten Hitze noch fleißig seine Übungen absolvieren muß… Aber was muß, das muß…

Sommerliche Grüße vom Andor!Update – 3. Apr. 2014 Andor hatte wohl eine ganz eigene Vorstellungen davon, als sein Frauchen meinte „wir müssen Dich zum Jahrestag noch fein machen“…

Beim Spaziergang bei dem für ihn schon fast zu warmen Wetter lief er zum nahe gelegenen Ententeich und ließ sich dort nieder… äußerst zufrieden, wie man sieht!

Der „Aprilscherz“ wurde am 1. April 12 Jahre alt und ist im Moment sehr gut zurecht.

Frühlingshafte Grüße vom Andor!

Update – 16. Jan. 2014 So läßt sich der Winter aushalten… Andor’s Flauschemantel liegt zu Hause im Schrank und man kann bei frühlingshaften Temperaturen in der Sonne spazieren gehen… Dem Grey-Rüden geht es im Moment hervorragend und ist zu allem möglichen Schabernack aufgelegt.

Hier sieht er allerdings in der Ferne einen „Hundefeind“

Aber es geht natürlich auch freundlich 🙂

 

 

 

 



 

 

 

Winterliche Grüße sendet Euer AndorUpdate – 7. Okt. 2013 Andor genießt die morgendliche Septembersonne.
Zur Zeit geht es ihm, bis auf eine gelegentliche Inappetenz, wirklich gut. Zwar werden die Spaziergänge kürzer, aber noch immer interessiert sich der Grey-Rüde für alles und jeden….Der Bruch der Rute ist übrigens gut verheilt und so gut wie gar nicht mehr zu sehen.

Update – 19. Jul. 2013 Der Unglücksrabe hat sich die Rute gebrochen! Auf der Suche nach einer Abkühlung freute sich Andor sehr über das kühle Nass des nahe gelegenen Teichs und legte sich ins Wasser.

Beim Wiederaufstehen blieb er wohl mit einer Pfote auf der Rute stehen und da war’s passiert….
Hoffen wir mal inständig, daß die Rute wieder anwächst und nicht abgenommen werden muß. Ein Glück ist er aber diesbezüglich schmerzfrei!

Trotzdem sommerliche Grüße vom lieben Andor….

Update – 25. Mai 2013 Mittlerweile ist Andor schon bald vier Jahre in seiner neuen Familie. Zugegeben, sehr turbulente Jahre, aber auch mitunter sehr lustige…

Sobald sich Andor in seiner gewohnten Umgebung befindet, zeigt er sich nämlich sehr ausgeglichen und ihm fallen die lustigsten Dinge ein. Und Charme hat er soviel, wie ihn ein Greyhound-Herr nur haben kann.

Seine  kleine Lurcher-Hündin wird hofiert, ihr die lange Nase geleckt oder er wirft sich vor ihr auf den Teppich, um sie zu bezirzen (zu diesem Zeitpunkt vergisst er mal die Rückenschmerzen, die ihn von Zeit zu Zeit so plagen) und man könnte meinen, Andor sei noch ein richtiger Jungspund. Dabei wurde doch Ostern 2013 sein bereits 11. Geburtstag gefeiert.

Gesundheitlich ist er recht stabil, vor allem die Physiotherapie im letzten Jahr tat dem Rüden sehr gut. Morgendliche Anlaufschmerzen werden mit gering dosierten Medikamenten behandelt, auch seine rezidivierenden Darmbeschwerden treten nur noch recht selten auf.

Alles in allem macht er doch einen sehr zufriedenen Eindruck, sehen Sie selbst….

Andor ist „Deutscher“. Ein stattlicher Greyhound-Rüde, in old Germany gezogen, der die ersten Jahre so leben durfte, wie es sich tausende seiner irischen Vettern gerne wünschen. Andor wurde geliebt und wohnte mit seinem Herrchen und Frauchen sowie einem Whippet-Burschen zusammen.
Leider wurde sein Herrchen, der mit ihm bisher auch gerne Rennen besuchte, schwer krank. Andor’s Frauchen traute sich diese Belastung alleine nicht so zu und so musste sich seine Familie schweren Herzens von ihm trennen. Er zog zunächst auf eine WiN-Pflegestelle in Bayern, wo er sich ca. zwei Jahre mit zwei weißen Grey-Galgo-Damen ein hübsches Hundezimmer teilte. Er zeigte sich als ein sehr selbstbewusster und eigenwilliger, unkastrierter Rüde, leider auch mit einem Handicap: Er hat ein Nervenleiden, von der Wirbelsäule ausgehend, welches sich bei Belastung und/oder Erregung, in starkem Zittern und Schwäche in den hinteren Läufen, besonders aber im rechten Hinterbein zeigt. Zeitweise kann er die Hinterhand schlechter kontrollieren, gerade nach dem Schlafen, er zieht dann das Beinchen nach. Treppenlaufen sollte er demnach nicht viel, um sein Leiden nicht zu verstärken. Das Größte für den Burschen ist es, ihn am Hals zu kratzen! Mit wahrer Wonne stemmt er sich dann gegen die helfende Hand, denn selber kann er das nicht…. Dennoch hat der schwarze Riese (75 cm) es faustdick hinter den Ohren…

Leider fanden sich in dieser ganzen Zeit nicht die richtigen Grey-Menschen für ihn. Bei einer Pflegestellenumstrukturierung zog er dann zu einer ehemaligen WiN-Mitarbeiterin und zu deren Grey-Collie-Mix-Hündin. Eigentlich auch erst nur, um zu gucken, wie der „Kleine“ sich so in einer kleinen Familie benimmt, was er mag oder nicht mag, und um zu sehen, wie eingeschränkt er mit seinem Rücken ist…

Die ersten Wochen waren wirklich gewöhnungsbedürftig für Mensch und Tier! Andor war nämlich sehr schnell der Meinung, das Zepter in die Pfoten nehmen zu müssen. Eine Zecke entfernen war schon ein Akt…. Oder auch das Menschenbett war ganz klar ab sofort Andor’s Bett. Wie konnte sich das neue Frauchen nur wagen, IHN daraus zu vertreiben? Oder gar daneben zu legen…?!? Dagegen hatte die kleine Lurcher-Dame nicht solche Probleme mit dem großen Edlen. Sie wickelte Sir Andor sehr schnell um die Kralle und so musste auch nur noch die Pflegemama versuchen sich zu behaupten… In der Tat hat es sich im Verlauf gezeigt, dass der nun Achtjährige wirklich mehr von „Herrchens“ als von Frauen hielt. Und andere Hunde, die draußen spazieren, sind nun auch nicht seine Freunde. Aggressivität ist es nicht, aber ein manchmal etwas anstrengender Mix aus Dominanz, Potenz, hoher Streßanfälligkeit und vielleicht dann doch ein bisschen Unsicherheit. Läßt er sich natüüüürlich nicht anmerken, ein Herr seiner Größe! Daher auf die Hunde mit Gebrüll!
Aber die Wochen und Monate über konnten beide Damen das Herz von Andor erobern und jetzt ist eine richtige Liebe draus geworden. Kleine Griesgrämigkeiten werden noch in Knurren oder Zähne zeigen geäußert… aber es wird immer weniger. Unbekannte Situationen belasten Andor allerdings immer noch sehr, er neigt zur Hysterie. Daher ist ein gewohnter Tagesablauf für ihn sehr wichtig.

Deshalb hat WiN sich entschlossen, den Schwarzen nicht noch einmal umzusiedeln und er darf bei seinem Pflegefrauchen und deren Hündin bleiben, worüber sich alle drei Familienmitglieder riesig freuen und wir hoffen, dass er noch ein langes, stressfreies Leben bei seiner neuen Familie haben wird…
Nun ist alles geregelt, nur das Budget seines Frauchens ist durch diesen großen Hund überbelastet. WiN unterstützt Andor durch Futterkosten-Übernahme, Bezahlung von Tierarztrechnungen und was der Hund sonst noch so braucht

Liegt es Ihnen auch am Herzen, Andor sein schönes Zuhause zu erhalten? Können Sie eventuell auch mit einem kleinen (gerne auch größeren) Betrag helfen uns (WiN) zu entlasten? Wenn Sie Pate von Andor werden möchten, melden Sie sich bitte bei uns!

Update

2 Antworten to “Andor”

  1. Antworten Brigitte G says:

    Ich hoffel Andor geht es gut. Habe schlechtes Gewissen, weil bald mal wieder ein Leckerli
    fällig ist. Ciao mein Junge alles Gute.

  2. Antworten Brigitte G. says:

    Ich werde demnächst für Andor eine Summe spenden. Die Geschichte hat irgendwie Ähnlichkeit
    mit meinem Doli (Irado). Es ist richtig, hier die Probleme mit schwierigen Hunden, beim Namen zu
    nennen. Andor soll es gut haben und deshalb werde ich spenden.
    Brigitte G

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