Ben

Geschrieben in: - Dezember 02, 2012 Keine Kommentare

Ein „Perser“ im Sauerland









Update – 2. Dez. 2012 Nachdem unser Perser Ben im Sauerland seine Traumfamilie gefunden hat, kam dann noch der Brite Aaron, einer der Grehound Welpen, die wir im August vorgestellt haben, dazu.

Lieben Dank an Ben und Aarons Frauchen für das nette Update.

Nachdem der Versuch der Vergesellschaftung von Ben mit einer Salukihündin leider nicht geklappt hat, ist dann halt ein kleiner schwarzer Bub ins Haus gezogen. Wir sind zu der netten Pflegefamilie gefahren und dort trafen wir Aaron und Arthur.

Beide sahen fast gleich aus. Ich mußte nach einer Autofahrt mal wieder zuerst die Toilette aufsuchen. In der Zeit hat sich Aaron den Jörg ausgesucht und der Fisch war gegessen. Ben (unser Saluki) war genervt, ihm war dort zuviel Aktion und er hat sich erstmal hinter Herrchen versteckt.

Beim gemeinsamen Gassi gehen ging alles entspannt zu. Ben war glaube ich einfach nur froh nicht bedrängt zu werden, und das tat Aaron auch nicht. So hat man noch etwas geredet und dann haben wir Aaron auch schon mitgenommen.

Die Pflegefamilie hat sich so viel Mühe mit den Hunden gegeben, daß es uns ein „Leichtes“ war einfach weiterzumachen. Aaron wußte schon, daß man seine Geschäfte draußen macht. Klappte nicht immer war aber echt super. Er war schnell Stubenrein. Er hörte auch draußen sehr schön auf uns.

Er ist einfach hinreißend und paßt sehr gut zu Ben. Die beiden machen einen glücklichen Eindruck. Natürlich hat auch er sein Talent zur Zerstörung und lebt es herrlich aus. Für uns nicht immer so herrlich. Die Stereoanlage hat z.B. drei Knöpfe weniger. Der Küchentisch hat mitlerweile runde Ecken. Die Stühle ziehen an weichen Anziehsachen Fäden, weil die Lehnen schön angerauht sind. Echt prima.

Ich muß aber dazu sagen, das mitlerweile nicht mehr jeden Tag etwas kaputt gemacht wird. Manchmal auch drei Wochen am Stück gar nichts. Dann bin ich immer Stolz wie Oskar. Wenn dann mal wieder ein Buch zerlegt wird, dann ist das alles noch im Rahmen. Man könnte viele Geschichten erzählen aber im Moment fallen mir noch nicht mal alle ein, weil es so viele sind.

Fazit. Es ist schön zu sehen, daß die Beiden, oder besser gesagt wir alle gut miteinander klarkommen. Es ist kaum zu glauben, daß Ben schon so lange bei uns ist und Aaron auch schon über ein Jahr. Macht echt Spaß mit ihnen.

Auch dieses Mal bedanken wir uns ganz herzlich bei WIN für die gute Organisation und Eure ganze Arbeit.
Als wir im August 2007 unseren geliebten Whippet-Rüden Indianer Jones zum Lieben Gott lassen mußten, brach für uns eine Welt zusammen. Obwohl wir wissen das er mit fast sechzehn Jahren super alt geworden ist, hilft es einem in diesem Moment nicht weiter.

Im Dezember haben wir dann den traumhaft schönen Saluki-Rüden Ben im Internet bei „Windhunde in Not“ gesehen. Bei dem Anblick des Photos haben wir uns gleich verliebt. Da die Zeit für einen neuen Mitbewohner reif war, (ich wäre fast verrückt geworden ohne Hund), haben wir uns um Ben beworben. Die Zeit des Wartens begann. Umso glücklicher waren wir, als wir erfuhren, dass Ben zu uns ziehen darf.

Im Nachhinein dauerte die Warterei eigentlich gar nicht so lange, aber wie das so ist, Warten kommt einem immer ewig vor.

Am 06.01.2008 war es dann soweit. Wir fuhren los um unseren neuen Hund zu uns zu holen. Als wir Ihn sahen, waren wir uns seiner ganzen Schönheit bewusst. Einfach ein Traum! Als Ben dann im Auto saß, waren wir wieder richtig glücklich. Da wir einen Smart haben, liehen wir uns vorsorglich das Auto meiner Schwiegermutter. Gott sei Dank. Ein Saluki ist ja doch wesentlich größer als ein Whippet. Wir waren zwar optimistisch, daß es mit dem Smart passen könnte, tat es aber nicht. Na ja, mit dem neuen Hund kam dann auch der Kastenwagen Fiat Doblo. Was man nicht alles tut, den Tieren zu Liebe. Anfangs war Ben natürlich zurückhaltend, und inspizierte unser Haus ganz vorsichtig. Das Sofa war von Anfang an seins. Ist auch gut so, denn auf dem Sofa zusammen kuscheln ist doch wohl wunderbar, oder nicht?! Er hat sich sehr schnell gut eingelebt, und er weiß wo er hingehört.

Bei uns in der Gegend im Sauerland sieht man keine Salukis. Ben ist also immer wieder der absolute Hingucker. Zu Hause klaut er sogar, wenn wir daneben stehen. Wenn ich sein Futter zubereite, dann schnappt man sich halt mal eben ein Schweineohr aus dem Schrank, wenn der auch offen ist?! Na ja, selber Schuld. Ich könnte jetzt noch tausend Sachen schreiben, die wir schon gemeinsam erlebt haben, aber dann ist kein Platz mehr für Geschichten anderer Windhundfreunde.

Fazit: Wir haben mit „Windhunde in Not“ und Ben alles richtig gemacht, und bedanken uns von ganzem Herzen bei der Organisation für unser wieder gefundenes Glück.

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