Watzmann

Geschrieben in: - August 09, 2011 5 Kommentare

Update – 9. Aug. 2011 Der schöne Watzmann hat einen wunderbaren Platz in einer neuen Familie gefunden und wir wünschen ihm viel Spass in seinem neuen Zuhause.

Jun. 2011 – Der hübsche Barsoi-Rüde Watzmann ist drei Jahre alt. Er sucht ein neues Zuhause aufgrund von Veränderungen im Leben seiner Menschen.

Watzmann ist ein mit Hunden sehr verträglicher und Menschen aller Altersklassen gegenüber ausgesprochen  aufgeschlossener Barsoi, der bisher mit einer kleinen Terrier-Hündin zusammen lebte. Katzen im Haushalt kennt er nicht, draußen sind Katzen ein Jagdobjekt.

In übersichtlichem, wildfreiem Gelände kann man ihn ohne Leine laufen lassen, da er sich gut abrufen lässt, so lange er nichts Jagdbares sieht. Er kennt die üblichen Grundkommandos und ist gut leinenführig.

Watzmann würde sich über einen Hundepartner freuen, kann jedoch auch als Einzelhund leben. Er ist selbstverständlich stubenrein und kann auch ein paar Stunden alleine bleiben.

Wir suchen für ihn nette Barsoi-Menschen oder solche, die es werden wollen. Sollten wir Ihr Interesse geweckt haben und Sie sich vorstellen können, dass Watzmann zu Ihnen passt, melden Sie sich bitte bei uns.

5 Antworten to “Watzmann”

  1. Antworten Britta says:

    Ich hatte fast 14 Jahre lang ein Barsoimädchen, das im Alter von ca. 6 Monaten zu mir kam und bereits 4 Besitzer hinter sich hatte, wenig später dazu noch angeleint am Gehweg von einem Auto angefahren und nach stundenlangen Operationen monatelang in Gips laufen mußte. Trotzdem ist sie ein Seelchen geworden, von anfänglicher Panik, überhaupt das Haus verlassen zu müssen, hat sie sich zu einer richtig penetranten Person entwickelt, die sich sogar bei Fremden auf den SChoß setzte (Hinterfüße eingezogen, Schwanz zur Seite – als wärs das Normalste der Welt) …ich hatte damals Ratten, freilaufend in der Wohnung, die sie täglich gewaschen hat, die aus ihrere Schüssel fressen durften und der kleine Rabe (eher eine Nebelkrähe), den ich verletzt gefunden und aufgezogen habe, hat bei ihr am Bauch geschlafen und ist über ihren Kopf stolziert — wehe jemand hätte sich an ihren Schützlingen vergriffen. Hasen hat sie gejagt, aber danach festgehalten, abgeleckt u nd wieder laufen lassen, Vanilleis und Palatschinken hat sie geliebt, genauso wie ungeputzte Kuttelfleck (die stinkenden 😉 und ihre Hundeparties waren legendär (bis zu 8 Hunde in der Wohnung, wenn sie Geburtstag hatte) Sie war über 14 Jahre lang ein glücklicher Windhund mit allen Merkmalen ihrer Rasse — aber nicht-aufgeschlossen gehörte das sicher nicht dazu, denn neugierig war sie für drei, ausprobiert hat sie so gut wie alles und bis zum Schluß (blutender Tumor) hat sie ihr freundliches Wesen behalten. Sie fehlt mir immer noch – meine Maus, möge sie im Hasenland mit den Knackwurstbäumen auf mich warten …

  2. Antworten Zarina says:

    Hallo Cordelia!
    Ich weiß nicht, woher die ganzen üblen Gerüchte über Barsois herkommen. Barsois SIND aufgeschlossene Hunde, sie sind sehr lernfähig, können bei fähiger Erziehung abgeleint und sogar ABGERUFEN werden und leben auch mit kleinen Tieren zusammen, ohne dass diese gleich verschlungen werden. Ich kenne aus meinem Umfeld sicherlich fast 20 Barsois aus verschiedenen Zuchtlinien und verschiedenen Alters, die mit Katzen, Kaninchen, kleinen Hunden. Pferden, Geflügel und Kindern zusammen leben. Die keine Probleme mit anderen Hunden haben, die problemlos überall mitgenommen werden können und SEHR aufgeschlossen und freundlich durchs Leben gehen. Unter diesem Link: http://www.barsois.ch
    wirst Du sehen, dass Barsois zu Unrecht einen schlechten Ruf haben – woher der auch kommen mag?!
    Ich habe selber eine dreijährige Barsoihündin aus Watzmanns Linie und kann sagen: nach fast 25 Jahre Hundeerfahrung mit Mischlingen, Schäferhunden, Dobermännern und Galgos habe ich meinen Traumhund in diesem Barsoi gefunden! Sie hat als erwachsenes Tier kleine Katzen und Kaninchen aufgezogen, ich kann sie von Wild abrufen, und ihre Laufleidenschaft kann sie täglich im Spiel mit anderen Hunden austoben – ganz ohne Rennbahn. Wer sich über diese tolle Hunderasse als Familienhund informieren will, kann mich gerne anmailen!

    • Antworten Angelika says:

      Du hast in jeder Beziehung recht. Ich verstehe auch nicht warum der Barsoi so einen schlechten Ruf hat. Natürlich hast Du etwas vergessen – Barsoi sind etwas „dröselig“ was sie aber besonders liebenswert macht. Ich hoffe der Watzmann bekommt ein wunderschönes Zuhause.

      Viele Grüße aus dem Harz

      Angelika

    • Antworten adelt says:

      ich habe mit meinen 2 barsois die erfahrung gemacht, dass keiner von beiden fremden gegenüber aufgeschlossen, sondern sehr zurückhalten waren.
      es war einfach nicht deren ding zu jedermann freude strahlend daher zu laufen. nur zu den menschen, die sie mochten, diese wurden dann auch immer freudig empfangen. meine irish wolfshundin (nun 5 jahre alt) ist hingegen zu jedem kuschelig bis fast schon aufdringlich. mein galgo rüder,er kam zu uns 5 jährig im letzen jahr von der organisation galgos in not, er ist ähnlich wie meine barsois früher. also ehr zurückhaltend, hat er dann aber jemanden ins herz geschlossen, dann wird jedes mal aufs neue drauf los geschmust, was das zeug hält.
      meine barsoi hündin (verstorben 11 jährig 2005) war mein absoluter herzenshund und ich empfand es nicht als manko, dass sie nicht per sofort zu jedem menschen mit überschwenglicher freue reagiert hat, sondern da sehr zurückhaltend und freundlich abwartend war. gejagt hat sie übrigens nie, ging immer bei mir bzw am pferd, es war eine tolle zeit mit ihr. sie hat einen besonderen platz in mir und daher kommt für mich kein weiterer barsoi in frage, lebe aber dennoch mit windhunden und finde diese einfach toll. (habe 5 hunde).
      für alle windhundfans liebe grüße.

  3. Antworten adelt says:

    so ein schöööner barsoi!!!
    noch dazu ein aufeschlossener, diese eigenschaft ist ja bei einem barsoi ehr selten!!
    ich wünsche ihm ein besonders gutes zu hause.

    gruß, cordelia.

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