Unsere Arbeit

Windhunde in Not e.V. kümmert sich um alle auf irgendeine Weise in Not geratenen Windhunde und Windhund-Mischlinge von privaten Besitzern, überwiegend aus Deutschland.

Das heißt:

  • wir suchen für einen Windhund ein passendes, neues Zuhause;
  • wir nehmen notfalls Windhunde in Pflege bis eine neue Familie gefunden ist;
  • wir beraten Besitzer von schwierigen Windhunden, damit der Hund vielleicht sein Zuhause behalten kann;
  • wir versuchen Besitzer, die ihre Windhunde vernachlässigen, misshandeln oder nicht artgerecht halten, davon zu überzeugen, ihren Hund an uns abzutreten;
  • wir arbeiten mit Tierheimen zusammen, um ihnen bei der Vermittlung ihrer Windhunde zu helfen;
  • wir verfolgen die Medien nach Windhunden, die ein neues Zuhause brauchen.

Wie alles begann

Anfang der siebziger Jahre arbeitete eine kleine Gruppe von Windhundbegeisterten unter Leitung von Frau Erika van Beynen zusammen, um ein paar Windhunde aus sehr schlechter Haltung zu befreien und für diese Hunde ein neues Zuhause zu finden. Daraus entwickelte sich nach und nach eine private Initiative, um Windhunden in Not zu helfen. Der DWZRV unterstützte dieses u.a. in dem er für Windhunde in Not eine Seite im UW zur Verfügung stellte. Nach ca. 20 Jahren wurde den Helferinnen bewusst, dass sie privat die Verantwortung und die damit eventuell verbundenen Verpflichtungen nicht länger tragen konnten. Aus juristischen Gründen wurde es notwendig einen eingetragenen Verein zu gründen. Und so traf sich am 22. Mai 1993. in Dreieich-Götzenhain eine kleine Gruppe von Windhundfans, um Windhunde in Not e.V. zu gründen.

Die Gründungsmitglieder wählten Frau Margit Sieber zur ersten Vorsitzenden und sie leitete den Verein bis zum Jahre 2003. Sie war selber eine begeisterte Afghanenfrau. Sie hat nicht nur sehr viele Afghanen vermittelt, sondern auch viele Menschen mit problematischen Afghanen mit Rat und Tat unterstützt. Frau Sieber wurde im Jahr 2003 anlässlich ihres Rücktrittes als langjährige erste Vorsitzende zur Ehrenvorsitzenden ernannt und war bis zu ihrem Tode im August 2012 für WiN engagiert.